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Nachhaltigkeit — konkret statt Hochglanz

Nachhaltigkeit heißt bei uns Materialeffizienz durch optimierte Verschachtelung, energieeffiziente Faserlasertechnik, vollständiges Recycling der Metallabfälle und kurze Wege durch die Fertigung an einem Standort. Unser Handeln ist von Umweltbewusstsein geprägt — als Teil der Arbeitsweise, nicht als Werbeversprechen.

Was Metallverarbeitung nachhaltig macht

Bei einem Lohnfertiger entscheidet sich Nachhaltigkeit an unspektakulären Stellen: Wie viel Blech wird zu Bauteilen, wie viel zu Verschnitt? Wie viel Energie braucht ein Schnittmeter? Wie oft fährt ein Bauteil durch die Gegend, bevor es fertig ist?

Materialeffizienz durch Verschachtelung

Beim Programmieren legen wir die Konturen so auf die Blechtafel, dass möglichst wenig Restmaterial entsteht. Das senkt den Preis des Bauteils und den Materialverbrauch gleichermaßen — Ökonomie und Ökologie ziehen hier in dieselbe Richtung. Wer mehrere Teile gemeinsam anfragt, verbessert beides weiter, weil sich unterschiedliche Konturen ineinander verschachteln lassen.

Energieeffiziente Anlagentechnik

Unser Faserlaser TruLaser 1030 fiber arbeitet deutlich energieeffizienter als klassische CO₂-Laser — bei dünnen bis mittleren Blechen setzen wir ihn deshalb bevorzugt ein. Die vollautomatischen Anlagen fertigen zudem ohne Leerlaufzeiten.

Vollständiges Recycling

Metallverschnitt ist kein Abfall, sondern Rohstoff: Stahl-, Edelstahl- und Aluminiumreste werden sortenrein gesammelt und dem Recyclingkreislauf zugeführt. Metall lässt sich ohne Qualitätsverlust beliebig oft wieder einschmelzen.

Kurze Wege

Weil Zuschnitt, Umformung, Schweißen, Oberfläche und Montage an einem Standort liegen, entfallen die Transporte zwischen Fertigungspartnern — bei verteilter Fertigung schnell mehrere hundert Kilometer je Auftrag.

Verantwortung im Betrieb

Unser Handeln ist von einem starken Umweltbewusstsein geprägt, das sich in nachhaltigen Prozessen widerspiegelt. Ebenso wichtig ist uns der Umgang miteinander: Wir fördern Gleichberechtigung und schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem jeder die gleichen Chancen hat. Langfristige Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern sind uns wichtiger als kurzfristige Optimierung.

Häufige Fragen

Wie reduziert Laserschneiden den Materialverbrauch?

Durch die Verschachtelung mehrerer Bauteile auf einer Blechtafel sinkt der Verschnitt deutlich. Die schmale Schnittfuge des Lasers von wenigen Zehntel Millimetern erlaubt es, Konturen enger zu setzen als bei mechanischen Trennverfahren — mehr Teile pro Tafel, weniger Rest.

Was passiert mit dem Metallverschnitt?

Sämtliche Metallreste werden sortenrein getrennt und dem Recycling zugeführt. Stahl, Edelstahl und Aluminium lassen sich ohne Qualitätsverlust wieder einschmelzen — Metall ist einer der am besten recycelbaren Werkstoffe überhaupt.

Ist ein Faserlaser wirklich sparsamer als ein CO₂-Laser?

Ja. Faserlaser wandeln einen deutlich höheren Anteil der aufgenommenen elektrischen Leistung in Schneidleistung um und benötigen keine Resonatorgase. Deshalb setzen wir für dünne bis mittlere Bleche bevorzugt unseren TruLaser 1030 fiber ein.

Warum ist Fertigung aus einer Hand nachhaltiger?

Jeder Transport zwischen Fertigungspartnern kostet Kraftstoff, Verpackung und Zeit. Liegen Zuschnitt, Kanten, Schweißen und Montage am selben Standort, entfallen diese Wege vollständig — das Bauteil bewegt sich nur einmal: zu Ihnen.

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