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Welche Toleranzen sind in der Blechbearbeitung erreichbar?

Laserschneiden erreicht Konturtoleranzen von etwa ±0,05 bis ±0,2 mm, abhängig von Materialstärke und Bauteilgröße. Beim Abkanten liegt die Winkeltoleranz praxisüblich bei ±0,5°, die Schenkellänge bei ±0,1 bis ±0,3 mm. Wo keine Einzeltoleranz eingetragen ist, gilt DIN ISO 2768 — üblicherweise Klasse m. Engere Werte sind möglich, erhöhen aber Prüfaufwand und Kosten.

Toleranzen beim Laserschneiden

Der Laserstrahl selbst ist außerordentlich präzise. Die erreichbare Bauteiltoleranz wird jedoch von drei weiteren Faktoren begrenzt: der Positioniergenauigkeit der Maschine, dem thermischen Verzug des Blechs und der Kantenneigung, die mit der Materialstärke zunimmt.

Die Kantenneigung entsteht, weil der Strahl einen Fokus hat: Oberhalb und unterhalb der Fokusebene ist er breiter. Bei 1 mm Blech ist der Unterschied zwischen Ober- und Unterkante vernachlässigbar. Bei 20 mm wirkt der Strahl über eine lange Strecke, und die Schnittfläche weicht messbar von der Senkrechten ab. Die Bewertung dieser Abweichung regelt DIN EN ISO 9013 über die Rechtwinkligkeits- und Neigungstoleranz u.

Der zweite Effekt ist der thermische Verzug. Filigrane Teile mit vielen dicht beieinanderliegenden Ausschnitten nehmen Wärme auf und geben sie schlecht ab. Ein dünner Steg zwischen zwei großen Ausschnitten kann sich während des Schneidens verziehen. Bei solchen Geometrien hilft eine angepasste Schneidreihenfolge — die aber die Bearbeitungszeit verlängert.

MaterialstärkeRichtwert KonturtoleranzAnmerkung
0,5–2 mm±0,05–0,1 mmengster Bereich, Verzug bei filigranen Teilen beachten
2–6 mm±0,1 mmStandardbereich
6–12 mm±0,1–0,15 mmKantenneigung nimmt zu
12–20 mm±0,15–0,25 mmAnschnitte und Einstechstellen einplanen
20–25 mm±0,2–0,3 mmGrenzbereich, Kantenneigung deutlich
Richtwerte aus der Verfahrenspraxis für Bauteile mittlerer Größe. Bei sehr großen Bauteilen wächst die Toleranz mit der Bauteillänge.

Zwei Punkte werden in Zeichnungen regelmäßig übersehen. Erstens die Einstechstelle: Vor jedem Innenschnitt durchsticht der Laser das Blech, was eine etwas gröbere Stelle hinterlässt. Zweitens die Anbindung (Mikrosteg), mit der kleine Teile im Restgitter gehalten werden — sie hinterlässt nach dem Ausbrechen einen kleinen Ansatz, der bei Sichtkanten stört. Beides lässt sich bei der Programmierung an unkritische Stellen legen, wenn die Zeichnung sagt, welche Kanten sichtbar sind.

Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768

Jede Zeichnung braucht eine Aussage darüber, was für Maße ohne eingetragene Toleranz gilt. Diese Aufgabe erfüllt DIN ISO 2768-1 für Längen- und Winkelmaße. Sie kennt vier Toleranzklassen: f (fein), m (mittel), c (grob) und v (sehr grob). Für die Blechbearbeitung ist Klasse m der verbreitete Standard.

DIN ISO 2768-1 — Grenzabmaße für Längenmaße (in mm)

Nennmaßbereichf (fein)m (mittel)c (grob)v (sehr grob)
0,5 bis 3±0,05±0,1±0,2
über 3 bis 6±0,05±0,1±0,3±0,5
über 6 bis 30±0,1±0,2±0,5±1,0
über 30 bis 120±0,15±0,3±0,8±1,5
über 120 bis 400±0,2±0,5±1,2±2,5
über 400 bis 1000±0,3±0,8±2,0±4,0
über 1000 bis 2000±0,5±1,2±3,0±6,0
über 2000 bis 4000±2,0±4,0±8,0

DIN ISO 2768-1 — Grenzabmaße für Winkelmaße

Schenkellängef und mcv
bis 10 mm±1°±1°30′±3°
über 10 bis 50 mm±0°30′±1°±2°
über 50 bis 120 mm±0°20′±0°30′±1°
über 120 bis 400 mm±0°10′±0°15′±0°30′
über 400 mm±0°5′±0°10′±0°20′
Bezug ist die Länge des kürzeren Schenkels.

DIN ISO 2768-2 ergänzt Form- und Lagetoleranzen in den Klassen H, K und L. Für Blechteile sind vor allem Ebenheit und Rechtwinkligkeit relevant:

NennmaßbereichEbenheit/Geradheit H / K / LRechtwinkligkeit H / K / L
bis 10 mm0,02 / 0,05 / 0,1
über 10 bis 30 mm0,05 / 0,1 / 0,2
über 30 bis 100 mm0,1 / 0,2 / 0,40,2 / 0,4 / 0,6 (bis 100)
über 100 bis 300 mm0,2 / 0,4 / 0,80,3 / 0,6 / 1,0
über 300 bis 1000 mm0,3 / 0,6 / 1,20,4 / 0,8 / 1,5
über 1000 bis 3000 mm0,4 / 0,8 / 1,60,5 / 1,0 / 2,0

Die vollständige Angabe im Schriftfeld lautet dann zum Beispiel „Allgemeintoleranzen DIN ISO 2768-mK“ — m für Längen- und Winkelmaße, K für Form und Lage. Fehlt diese Angabe, muss der Fertiger annehmen — und Annahmen sind die häufigste Ursache für Reklamationen, bei denen beide Seiten recht haben.

Abkanten — Winkeltoleranz und Rückfederung

Beim Abkanten wird das Blech über die Elastizitätsgrenze hinaus verformt. Ein Teil der Verformung bleibt plastisch, ein Teil federt elastisch zurück. Diese Rückfederung ist kein Fehler, sondern eine Werkstoffeigenschaft, die durch Überbiegen kompensiert wird: Für 90° wird beispielsweise auf 87° gebogen, damit das Teil auf 90° zurückfedert.

Die Größe der Rückfederung hängt vom Verhältnis von Streckgrenze zu Elastizitätsmodul, vom Verhältnis Biegeradius zu Materialstärke (r/t) und von der Walzrichtung ab. Je höher die Festigkeit und je größer r/t, desto stärker die Rückfederung.

WerkstoffRichtwert Rückfederung bei 90°
DC01 (1.0330)ca. 1–2°
S235JR (1.0038)ca. 1–2°
S355J2 (1.0577)ca. 2–3°
Edelstahl 1.4301ca. 2–4°
EN AW-5754 (AlMg3, weich)ca. 3–5°
EN AW-6082 T6 (AlMgSi1)ca. 5–8°
Hochfester Feinkornstahl (z. B. S700MC)ca. 8–15°
Richtwerte. Die tatsächliche Rückfederung schwankt mit Charge, Walzrichtung, Biegeradius und Werkzeug und wird an der Maschine eingemessen.

Praktisch relevant ist die Chargenschwankung. Zwei Bleche derselben Bezeichnung aus zwei Lieferungen können unterschiedliche Streckgrenzen haben — beide innerhalb der Norm, aber mit merklich unterschiedlichem Rückfederungsverhalten. Deshalb wird bei engen Winkeltoleranzen das erste Teil jeder Charge eingemessen und das Programm nachkorrigiert. Moderne Abkantpressen führen diese Korrektur teilweise im Prozess über Winkelmessung durch.

Merkmal beim AbkantenPraxisüblicher Richtwert
Winkeltoleranz, Standard±0,5°
Winkeltoleranz mit Winkelmessung im Prozessbis ±0,3°
Schenkellänge bis 100 mm±0,1–0,2 mm
Schenkellänge über 100 mm±0,2–0,5 mm
Parallelität zweier Schenkelabhängig von Bauteillänge
Wiederholgenauigkeit der Pressedeutlich enger als Bauteiltoleranz

Biegeradien, Schenkellängen und Werkzeugwahl

Der Innenradius eines abgekanteten Blechs ist keine frei wählbare Größe. Beim Freibiegen — dem üblichen Verfahren — ergibt er sich aus der Gesenkweite V des Untergesenks. Als Faustregel gilt für Stahl: Innenradius ≈ 0,16 × Gesenkweite. Die Mindestschenkellänge folgt aus der halben Gesenkweite zuzüglich der Materialstärke, weil das Blech sonst nicht mehr sicher auf beiden Gesenkkanten aufliegt.

Materialstärke tÜbliche Gesenkweite VInnenradius r (Richtwert)Mindestschenkellänge (Richtwert)
1,0 mm6 mmca. 1,0 mmca. 4,0 mm
1,5 mm10 mmca. 1,6 mmca. 6,5 mm
2,0 mm12 mmca. 1,9 mmca. 8,0 mm
3,0 mm18 mmca. 2,9 mmca. 12,0 mm
4,0 mm24 mmca. 3,8 mmca. 16,0 mm
5,0 mm32 mmca. 5,1 mmca. 21,0 mm
6,0 mm40 mmca. 6,4 mmca. 26,0 mm
8,0 mm50 mmca. 8,0 mmca. 33,0 mm
10,0 mm63 mmca. 10,1 mmca. 41,5 mm
Richtwerte für unlegierten Stahl beim Freibiegen. Die tatsächlichen Werte hängen vom verfügbaren Werkzeugsatz ab. Wenn eine Konstruktion einen bestimmten Innenradius zwingend braucht, sollte er in der Zeichnung eingetragen und vorab abgestimmt werden.

Der Mindestbiegeradius ist die untere Grenze, ab der das Material an der Außenseite reißt. Er hängt vom Werkstoff und von der Walzrichtung ab: Quer zur Walzrichtung gebogen, verträgt Blech deutlich kleinere Radien als längs.

WerkstoffMindest-Innenradius quer zur Walzrichtung
DC01, S235JR≥ 1,0 × t (bei t ≤ 3 mm teils 0,8 × t)
S355J2≥ 1,5 × t
Edelstahl 1.4301≥ 1,0 × t
EN AW-5754 weich (O / H111)≥ 1,0 × t
EN AW-5754 halbhart (H22)≥ 1,5–2,0 × t
EN AW-6082 T6≥ 2,5–3,0 × t
Kupfer weich≥ 0,5–1,0 × t

Längs zur Walzrichtung sollte der Radius etwa um den Faktor 1,5 bis 2 vergrößert werden. Bei großformatigen Zuschnitten mit Biegungen in beiden Richtungen ist das konstruktiv zu berücksichtigen.

Für die Abwicklungslänge gilt: Sie ist kürzer als die Summe der Außenmaße, weil die neutrale Faser innerhalb des Bogens verläuft. Bei 90° und r = t liegt der Biegeabzug in der Größenordnung von 1,7 bis 1,9 × Materialstärke. Der zugehörige K-Faktor bewegt sich üblicherweise zwischen 0,33 und 0,45. Wer die Abwicklung selbst erzeugt, sollte den zugrunde gelegten Radius und K-Faktor angeben — sonst weichen die Fertigmaße systematisch ab.

Welche Materialstärken sich überhaupt abkanten lassen

Kantenabstände und Mindestmaße

Ausschnitte in der Nähe einer Biegekante verformen sich mit. Eine runde Bohrung wird oval, ein Langloch verzieht sich, eine Gewindebohrung verliert ihre Passung. Die folgenden Mindestabstände verhindern das (t = Materialstärke, r = Innenradius):

MerkmalMindestabstand (Richtwert)Beispiel t = 3 mm, r = 3 mm
Bohrungsrand zur Biegelinie≥ 2 × t + r≥ 9 mm
Gewindebohrung zur Biegelinie≥ 3 × t + r≥ 12 mm
Ausschnitt zur Biegelinie≥ 2 × t + r≥ 9 mm
Bohrungsrand zur Blechaußenkante≥ 2 × t, mindestens 1,5 mm≥ 6 mm
Steg zwischen zwei Ausschnitten≥ 1,0 × t, besser 1,5 × t≥ 3–4,5 mm
Abstand zweier paralleler Biegungen≥ Mindestschenkellängesiehe Tabelle oben
Kleinster Bohrungsdurchmesser (Laser)≥ 1,0 × t≥ 3 mm
Breite eines Entlastungsschnitts am Biegeende≥ 1,5 × t≥ 4,5 mm
Tiefe eines Entlastungsschnitts≥ r + t≥ 6 mm

Der Entlastungsschnitt (auch Freischnitt) verdient eine Erklärung: Endet eine Biegung nicht an der Blechkante, sondern mitten in der Fläche, reißt der Werkstoff am Übergang. Ein schmaler Schnitt am Ende der Biegelinie unterbricht den Kraftfluss und verhindert den Riss. Er kostet in der Fertigung nichts, weil er beim Laser mitgeschnitten wird — muss aber in der Konstruktion vorgesehen sein.

Ein zweiter, oft unterschätzter Punkt ist die Toleranzkette. Jede Biegung bringt ihre eigene Winkel- und Positionsabweichung mit. Bei vier aufeinanderfolgenden Biegungen addieren sich diese Abweichungen im ungünstigsten Fall. Ein U-Profil mit zwei Biegungen ist deshalb maßhaltiger als ein Kastenprofil mit vier.

Konstruktive Empfehlungen

Die folgenden Punkte reduzieren Kosten und Ausschuss, ohne die Funktion des Bauteils zu verändern.

Tolerieren Sie nur, was Funktion hat. Eine Zeichnung, in der jedes Maß mit ±0,1 mm versehen ist, macht das Bauteil teuer, ohne es besser zu machen. Definieren Sie die zwei oder drei funktionsrelevanten Maße eng und lassen Sie für den Rest die Allgemeintoleranz gelten.

Bemaßen Sie von einer Bezugskante, nicht in Kette. Kettenbemaßung addiert Toleranzen. Bezugsbemaßung von einer definierten Kante aus hält jedes Maß auf seiner eigenen Toleranz.

Legen Sie einen einheitlichen Innenradius fest. Ein Bauteil mit drei verschiedenen Biegeradien braucht drei Werkzeugwechsel. Ein einheitlicher Radius über alle Biegungen ist meist ohne Funktionsverlust möglich.

Verwenden Sie handelsübliche Materialstärken. Zwischenmaße bedeuten Sonderbestellung, Aufpreis und Lieferzeit.

Vermeiden Sie Biegungen direkt neben Schweißnähten. Der wärmebeeinflusste Bereich verhält sich beim Biegen anders als das Grundmaterial.

Kennzeichnen Sie Sichtseiten. Anbindungen, Einstechstellen und Werkzeugmarkierungen lassen sich auf die Rückseite legen — aber nur, wenn bekannt ist, welche Seite die Rückseite ist.

Geben Sie den Kantenzustand an. „Gelasert“ heißt nicht automatisch „entgratet“. Formulierungen wie „Kanten gratfrei, gebrochen 0,3 × 45°“ sind eindeutig und kalkulierbar.

Denken Sie an die Reihenfolge. Wird nach dem Biegen geschweißt, verändert die Schweißwärme die Geometrie. Prüfmaße sollten sich auf den Zustand nach dem letzten wärmeeinbringenden Arbeitsgang beziehen.

Häufige Fragen

Welche Toleranz ist beim Laserschneiden erreichbar?

Laserschneiden erreicht Konturtoleranzen von etwa ±0,05 mm bei dünnem Blech bis ±0,3 mm im Bereich um 25 mm Materialstärke. Der Grund für die Zunahme ist die Kantenneigung: Mit steigender Materialstärke wirkt der fokussierte Strahl über eine längere Strecke und weicht stärker von der Senkrechten ab.

Was bedeutet DIN ISO 2768-m?

DIN ISO 2768-m ist die mittlere Allgemeintoleranzklasse für Längen- und Winkelmaße. Sie legt fest, welche Abweichungen für Maße ohne eingetragene Einzeltoleranz zulässig sind — beispielsweise ±0,3 mm im Bereich von 30 bis 120 mm. In der Blechbearbeitung ist sie der verbreitete Standard.

Was ist Rückfederung beim Abkanten?

Rückfederung ist der elastische Anteil der Verformung, der nach dem Öffnen des Werkzeugs zurückgeht. Das Blech muss deshalb überbogen werden. Bei unlegiertem Stahl liegt sie bei etwa 1 bis 2 Grad, bei Edelstahl bei 2 bis 4 Grad und bei ausgehärtetem Aluminium bei 5 bis 8 Grad.

Wie groß muss der Abstand einer Bohrung zur Biegekante sein?

Der Abstand vom Bohrungsrand zur Biegelinie sollte mindestens der doppelten Materialstärke zuzüglich des Innenradius entsprechen. Bei 3 mm Blech mit 3 mm Innenradius sind das mindestens 9 mm. Liegt die Bohrung näher, verformt sie sich beim Biegen zum Oval.

Wie klein darf ein Schenkel beim Abkanten sein?

Die Mindestschenkellänge ergibt sich aus der halben Gesenkweite zuzüglich der Materialstärke. Bei 2 mm Blech und 12 mm Gesenkweite sind das etwa 8 mm. Kürzere Schenkel sind nur mit Sonderwerkzeugen oder anderen Verfahren wie Schwenkbiegen möglich.

Warum ist die Abwicklung kürzer als die Summe der Außenmaße?

Die Abwicklung ist kürzer, weil sich das Material im Biegebereich innen staucht und außen streckt. Maßgeblich ist die neutrale Faser, die innerhalb des Bogens verläuft. Bei 90 Grad und einem Innenradius gleich der Materialstärke beträgt der Biegeabzug etwa das 1,7- bis 1,9-fache der Materialstärke.

Praxisbezug Gresförder

Wir fertigen mit einer Genauigkeit von ±0,1 mm. Unsere Abkantpressen der Reihen TruBend 7036, 1100 und V200 sowie eine RAS-Schwenkbiegemaschine verarbeiten Materialstärken bis 10 mm bei Längen bis 4.000 mm. Weil Laserzuschnitt und Abkanten bei uns im selben Haus stattfinden, lässt sich die Abwicklung auf das tatsächlich eingesetzte Biegewerkzeug abstimmen — das ist die häufigste Ursache dafür, dass Fertigmaße abweichen, wenn Zuschnitt und Umformung bei zwei Betrieben liegen. Sagen Sie uns, welche zwei oder drei Maße funktionsrelevant sind; wir richten die Prozessfolge danach aus.

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